Aktuelle Forschung

"The German Hangoverstudy"

Erforschung der antioxidativen Eigenschaften ausgewählter Pflanzenextrakte für die Anwendung in Nahrungsergänzungsmitteln

 

Über die genauen Mechanismen die zur Entstehung eines Katers nach dem Konsum von Alkohol führen ist nur wenig bekannt. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird davon ausgegangen, dass die wahrgenommenen Beschwerden auf verschiedene Prozesse im Körper zurückzuführen sind, die durch den Konsum von Alkohol ausgelöst werden.

​Bekannte Ursachen des Alkoholkaters sind der im Zusammenhang mit dem Konsum von Alkohol auftretende Flüssigkeitsverlust, eine Störung des Elektrolythaushaltes sowie Verunreinigungen im Getränk und Zwischenprodukte des Alkoholabbaus. 

​Neuere Studien deuten zudem darauf hin, dass oxidativer Stress, also die Bildung von freien Sauerstoffradikalen, während des Alkoholabbaus eine maßgebliche Rolle in der Entstehung und Ausprägung eines Alkoholkaters spielt.

 

Mit dieser Studie wollen wir daher die folgenden Forschungsfragen beantworten:

  • In welchem Ausmaß führt der Konsum von Alkohol im menschlichen Körper zu oxidativem Stress ?​

  • Korreliert das Level an oxidativem Stress mit Art und Intensität bestimmter Katersymptomatiken ?​

  • Kann die prophylaktische Einnahme von antioxidativen Pflanzenextrakten die Entstehung von oxidativem Stress im Zusammenhang mit dem Alkoholkonsum verringern ?​

  • In welchem Ausmaß kann die prophylaktische Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels mit Elektrolyten, Vitaminen, Mineralstoffen und antioxidativen Pflanzenextrakten einzelne Katerbeschwerden qualitativ und quantitativ reduzieren ?

Kooperationsprojekt "Marine Biomoleküle"

Marine Biomoleküle als Mineralstoffquelle in Nahrungsergänzungsmitteln

Die Arbeitsgruppe für angewandte Molekularbiologie von Univ.-Prof. Dr. Werner E.G. Müller am Institut für physiologische Chemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz forscht unter anderem an der Biomineralisation bei Schwämmen. Müller und seinem Team gelang es in diesem Zusammenhang ein neuartiges Calciumpolyphosphat zu entwickeln, welches eine deutlich verbesserte Bioverfügbarkeit im Vergleich zu konventionellen Calciumverbindungen aufweist. 

Gemeinsam mit der AG Müller sind wir derzeit in einem Kooperationsprojekt damit befasst ein neues Nahrungsergänzungsmittel aus dem innovativen Rohstoff zu entwickeln.

Natürlicher Sonnenschutz 

Wie können photoprotektive Wirkstoffe aus Pflanzen die Haut vor Sonnenbrand und Hautkrebs schützen?

Derzeit forschen wir an einem bereits patentierten Ölextraktgemisch aus der Blutregenalge, dem Brokkoli sowie des Granatapfels und des Goldtüpfelfarns zur oralen Applikation. Nutritive Inhaltsstoffe wie etwa Sulforaphan oder Astaxanthin sind in der Lage die Bildung von mutagenen Photoprodukten sowie die Entstehung von photooxidativem Stress signifikant zu reduzieren. 

Ziel unserer Forschung ist ein speziell formulierter photoprotektiver Rohstoff, der zur oralen Applikation als Medizinprodukt bestimmt ist.